„Ohne Speichern keine Energiewende“ – Intensiver Meinungsaustausch zwischen Voith Hydro und MIT UNS für BaWü

„Ohne innovative Speichertechnologien ist die Energiewende nicht zu schaffen“. So lautete das gemeinsame Fazit des Vorstands von ‚MIT UNS für Baden‐Württemberg‘ Heidi Holzhay, Matthias Kleinert und Sebastian Mayer und der Geschäftsführerin von Voith Hydro, Heike Bergmann, nach einem ausführlichen Meinungsaustausch am Hauptsitz des Unternehmens in Heidenheim. In dem Gespräch wurden sowohl Fragen der Nutzung erneuerbarer und klimafreundlicher Energiequellen als auch die politischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen für ein Gelingen der Energiewende erörtert. Eine Werksführung und die Besichtigung des Entwicklungszentrums von Voith Hydro rundeten das Programm ab, bei dem natürlich auch die Ziele und Aktivitäten des Vereins eine wichtige Rolle spielten.

„Ohne Speichern keine Energiewende“ – Intensiver Meinungsaustausch zwischen Voith Hydro und MIT UNS für BaWü

Kultusminister Andreas Stoch bietet MIT UNS für BaWü Dialog an

Nach Ansicht des neuen baden‐württembergischen Kultusministers Andreas Stoch muss das Thema Energiewende ein fester Bestandteil im Unterricht in den Schulen sein. Dies teilte Stoch vor wenigen Tagen in einem Brief an den Verein ‚Mit uns für Baden‐Württemberg e.V.‘ mit. Zugleich ließ der Minister die Vorsitzende des Vereins, Heidi Holzhay, und den stellvertretenden Vorsitzenden, Matthias Kleinert, wissen, dass er sich auf den Dialog mit ihnen freue.

Kultusminister Andreas Stoch bietet MIT UNS für BaWü Dialog an

Thesen zur Energiewende

Der Vorstand von Mit uns für BaWü e.V. hat sich im Zuge seiner Klausurtagung beraten welche Punkte bei der Energiewende deutlich gemacht werden müssen. Folgende Thesen wurden aufgestellt:

These Nr.1:

Wenn wir nicht offen mit dem Thema Energiewende umgehen, dann werden wir es nicht schaffen, diese Energiewende auf stabile Beine zu stellen.

These Nr. 2:

Der Politik fehlt es an Mut, den Bürgerinnen und Bürgern Wahrheit und Klarheit einzuschenken.

These Nr. 3:

Durch die Energiewende wird der Strom deutlich teurer.

These Nr. 4:

Versorgungssicherheit und Versorgungsqualität erfordern hohe Investitionen und sie sind existenziell für das Wohl der Bürger und den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg.

These Nr. 5:

Die Energiewende wird gewaltige Eingriffe an die Landschaft mit sich bringen. Erforderlich ist dazu die gesellschaftliche Akzeptanz.

These Nr. 6:

Wissenschaft und Forschung müssen die Treiber für den energiepolitischen Fortschritt sein.

These Nr. 7:

Die Energiewende beinhaltet die Chance auf neue Arbeitsplätze im Bereich der regenerativen Energien, der Energiespeicherung und des Netzausbaus.

Diese Arbeitsplätze sollten allerdings nachhaltig sein und nicht nach kurzer Zeit exportiert werden können.

These Nr. 8:

Energieintensive Betriebe dürfen nicht aus Deutschland herausgedrängt werden, da sie  im Zweifel dann mit niedrigen Umweltstandards arbeiten.

These Nr. 9:

Energiewende kann nur gelingen, wenn nicht nur der Strom sondern der gesamte Energiebereich betrachtet wird.

These Nr. 10:

Die Energiewende kann nur gelingen, wenn die Energieeffizienz in allen Energiebereichen einen hohen Stellenwert hat.

These Nr. 11:

Erfolgskontrolle

„Deutschlands Zukunft als Industrienation entscheidet sich an der Energiewende“

Stuttgart, 11.September 2012 Eindrucksvolle Veranstaltung von ‚MIT UNS für Baden-Württemberg‘auf der Bühler Höhe mit Umwelt-Bestsellerautor Franz Alt.

Für Franz Alt gibt es keinen Zweifel: „Ich bin sicher, dass wir die Energiewende schaffen werden“. Durch intelligente Koppelung von Sonnenenergie, Wind- und Wasserkraft mit dezentralen Systemen zur Energieerzeung und –speicherung lässt sich seiner Meinung nach genügend Strom für alle erzeugen. Und ein Exportschlager werde die Umstellung auf natürliche Energiequellen obendrein, weil Deutschland in wichtigen Schlüsseltechnologien Weltmarktführer sei.

Pressemitteilung